“Du selbst kannst die Veränderung sein,
die du dir wünschst für diese Welt.”
frei nach Mahatma Gandhi
Diese drei Werte sind im Laufe meines Lebens von einem Leidfaden zu einem Leitfaden geworden und begleiten mich auf meinem Weg, lange Zeit jedoch eher unbewusst. Schaue ich zurück, so kann ich heute sagen, dass alle Umwege, Brüche und Fragen, die in meinem Leben auftauchten, immer wieder eine Einladung an mich waren – wie frei fühle ich mich? Wie verbunden? Wie inspiriert?
Ich bin in einer Zeit und Familienkonstellation aufgewachsen, in der Worte wie „Patchwork“ oder „Trauma“ noch keine Namen hatten. Doch das Gefühl von Nichtzugehörigkeit, das Suchen nach meinem Platz und eine Leere waren früh da und haben mich geprägt.
Als Suchende bin bin ich viele Wege gegangen, anfangs im Außen. Bis ich verstand, dass ich die Antworten in meinem Innern finde: Beruflich vom öffentlichen Dienst, über die Angestelltentätigkeit in die Selbstständigkeit, innerlich von der Anpassung zur Klarheit, vom Denken ins Fühlen, vom Durchhalten zur Lebendigkeit, von Unzufriedenheit zur Harmonie.
Natürlich waren nicht alle Schritte in meinem Leben geplant; manchmal begannen sie mit einem Schicksalsschlag, einer Krankheit oder einer Krise. Doch genau diese „ungeplanten“ Schritte waren es schließlich, die mich aufgerüttelt und dazu geführt haben, dass ich mich auf den Weg gemacht habe. Auf den Weg zu mir.
Ich dachte immer, ich kann das Leben auf eine Art kontrollieren. Ich dachte auch, dass dies „normal“ sei. Letztlich hat es mich auch viel an Lebendigkeit gekostet. Mir ist bewusst geworden, dass ich das Leben nicht kontrollieren kann. Wenn ich bereit bin zuzuhören, führt mich das Leben. Und das bringt viel Schönheit mit sich.
Aus dieser Erfahrung heraus verstehe ich mich heute als Wegbegleiterin – nicht wissend für dich, sondern mit dir. Vielleicht ist das auch der Punkt, an dem sich unsere Wege berühren.
frei nach Mahatma Gandhi

Ein Abschluss als Gesundheitspraktikerin (DGAM) bei der Deutschen Gesellschaft für Alternative Medizin rundet mein Erfahrungs- und Methodenspektrum auf ganzheitliche Weise ab und ermöglicht mir, Menschen in ihrer aktuellen Lebenssituation individuell zu begleiten – mit einem Blick auf das, was gestärkt, genährt oder neu geordnet werden möchte.
Im Mittelpunkt steht dabei das, was sich wandeln darf: Ressourcen sichtbar machen, Zugänge zum eigenen Spüren öffnen, gemeinsame Schritte entwickeln – damit Gesundheit, Wohlbefinden und innere Leichtigkeit wieder Raum finden können.
Einen detaillierteren Einblick über meine Qualifikationen findest du nachfolgend:
Im ersten Lockdown kam 2020 Jin Shin Jyutsu in mein Leben. Seitdem habe ich Selbsthilfekurse und das Intensivjahr mit zwei Vertiefungsjahren und verschiedenen Kursen beim Jin Shin Jyutsu Zentrum Hamburg von Bettina Roschewitz und Pascal Schaffner gelernt. Weitere 5-Kurse bei Waltraud Riegger-Krause und Mona Harris folgten. Verschiedene vertiefende Webinare habe ich auch bei Wayne Hackett und Carlos Gutterres wahrgenommen.
2012 habe ich begonnen, die Systemischen Strukturaufstellungen am SySt-Institut in München, bei Matthias Varga von Kibéd und Insa Sparrer zu lernen und habe nach den 4 Jahren mit dem Abschluss zum Systemischen Berater diese intensive schöne Lernzeit beendet.
Im Rahmen dieser Fortbildung habe ich mich unter anderem mit Aspekten der Psychotraumatologie (Héléne Delucci) und der lösungsorientierten Gesprächsführung (Insa Sparrer) vertiefend beschäftigt.
Seit 2014 biete ich offene Aufstellungsgruppen mit Systemischen Strukturaufstellungen an.
Dieses Angebot habe ich 2021 erweitert und biete mit meiner befreundeten Kollegin und Ärztin Britta Schmitt-Renz offene Aufstellungsgruppen zu gesundheitlichen Fragestellungen an.
PEP®
Bereits in meiner Coaching-Ausbildung, die ich Anfang 2010 bei Dr. Migge-Seminare absolvierte, habe ich die Wirkkraft des Klopfens kennengelernt. Was damals eher ein vertieftes „Reinschnuppern“ war, hatte mich nicht mehr losgelassen und Jahre später habe ich bei Dr. Michael Bohne, alle drei grundlegenden Kurse (PEP I-III) belegt.
Immer wieder erlebe ich die Wirkkraft in meiner Arbeit mit tiefer Dankbarkeit, hilft sie doch sehr gut bei emotionalen Stressen und ständigem Kopfkino und Sorgenfeldern. Ich mag die Möglichkeit, PEP ergänzend jederzeit auch in anderen Arbeiten zur Verfügung zu haben und als Selbsthilfe allen Interessierten im wahrsten Sinne des Wortes an die Hand zu geben.
Gelingt es uns, zu begreifen, dass jeder Punkt, jeder Strich, jede Linie, die wir händisch auf das Papier bringen, ein Ausdruck unseres Selbst ist, kann es einfach nur Spaß und Freude machen, sich mit Stift, Farbe und Papier vertiefend mit sich selbst zu verabreden.
Wie tief heilsam diese Arbeit sein kann, habe ich zuerst über die Neurographik erfahren dürfen. Bei Jörg Lehmann und Olga de Schouwer (Institut für Kreativitätspsychologie, Schweiz) habe ich an dem Basiskurs und die Ausbildung zur Spezialistin wahrgenommen.
Bereichert durch die Erfahrungen mit Neurographik habe ich mir in 2022 einen Herzenswunsch erfüllt und bei Ulrike Hirsch an ihrer Ausbildung zum Heilsamen Intuitiven Malen teilgenommen. 2025 setze ich die Erfahrungen im ersten Meisterkurs fort.
Tief berührt und dankbar über die Erfahrungen, freue ich mich immer wieder, mit Gleichgesinnten das „Malspiel“ zu spielen.
Angebote
Geplant sind Workshops in kleinen Gruppen voraussichtlich ab Ende 2025.
Mary Burmeister